Tipps zum Stillen

Stillen

Stillen © Аrtranq – Fotolia.com

Stillen will gelernt sein –  Auf was muss also beim stillen geachtet werden?  Im Grunde genommen, hat es die Natur so eingerichtet, dass beim stillen nicht viel falsch gemacht werden kann. Auch müssen frischgebackene Mütter keine Angst haben, dass die Milch nicht mehr ausreicht. Das Gegenteil ist nämlich der Fall. Je mehr vom Kind getrunken wird, desto mehr Milch wird in der Brust  nachproduziert. Die Muttermilch ist meistens schon auf die Bedürfnisse des Kindes eingestellt. Auch müssen keine Bedenken aufkommen, dass die Milch zu dünn sein könnte. Gerade beim stillen gibt es viele Mythen, welche nicht weiterhin beachtet werden sollten. Um ganz auf Nummer sicher zu gehen, lohnt es sich, ein Buch darüber zu lesen. Es gibt viele interessante Einsteigerratgeber, sodass es Müttern in Zukunft nicht mehr schwer fallen wird, das eigene Kind zu stillen.

Auf den richtigen Zeitpunkt kommt es an

Am Besten ist es, wenn das Kind gleich nach der Geburt, an die Brust gewöhnt wird. Der richtige Zeitpunkt für optimales stillen, beginnt also so früh wie möglich. Dann kann eine besonders enge Verbindung zwischen Mutter und Kind entstehen. Das Kind wird in den ersten zwei – drei Stunden nach der Geburt, den Weg zur Brust von ganz allein finden. Daher ist es besser, dass Kind gleich nach der Entbindung an die mütterliche Brust zu legen.

Mütter sollten dann unbedingt darauf achten, dass das Kind, auch die komplette Brustwarze in den Mund nimmt. Also auch Teile des Warzenhofes.

Wenn das Kind nämlich nur die Brustwarze in den Mund nehmen sollte, kann dies zu Entzündungen führen.

Welches Umfeld, oder welche Bedingung sind beim stillen wichtig?

Stillen sollte aber vor allem auch im richtigem Umfeld stattfinden. Daher ist es von Vorteil, wenn das Kind an die frische Luft kommt. Natürlich sollte es, wenn es etwas kühler sein soll, ausreichend eingewickelt sein. Dann ist sichergestellt, dass das Kind nicht frieren muss. Abgesehen von frischer Luft, ist auch  ein Rotlicht nützlich. Rotlicht ist dafür bekannt, dass es eine beruhigende Wirkung hat. Zudem wärmt es zusätzlich. Es kann auch von Vorteil sein, etwas Muttermilch auf der Brustwarze zum trocknen zu bringen. Dann wirkt diese Milch nämlich entzündungshemmend. Es ist zudem bekannt, dass darin auch schmerzlindernde Substanzen vorhanden sind. Wenn schon vor der Geburt ein wenig geübt werden möchte, ist das auch kein Problem. Die Warzen einer Frau können recht unterschiedlich sein. Gerade wenn Flach, Hohl, oder auch Schlupfwarzen vorhanden sind, macht ein vorzeitiges testen, oder ausprobieren Sinn.

Beim stillen, können unerwartete Probleme auftreten

Später kann es aber, trotzt aller Vorbereitungen dazu kommen, dass das eigene Kind die Muttermilch, oder Brust nicht annehmen will. Mit einem Milchpumpen Testsieger kann man auch Milch Abpumpen und dann über die Flasche geben. Selbst wenn nach der Geburt noch nicht so viel Milch vorhanden sein sollte, ist das kein Grund zum verzweifeln. Es ist daher besser, dem Kind, oder der ganzen Situation, mehr Zeit zu geben. Der Körper sollte sich also an den neuen Umstand gewöhnen können.  Sobald dieser bemerkt, dass Nachwuchs auf die Welt gekommen ist, wird dieser auch irgendwann mit mehr Milch reagieren.  Zudem kann es aber auch ganz anders kommen. Wenn es nämlich zu einem Milchstau kommt.

Hierbei wird zuviel der nützlichen Flüssigkeit produziert. Doch diesem Problem kann ganz bequem entgegengewirkt werden. Dann ist es am Besten, wenn warme Umschläge, oder auch kalte Kompressen gemacht werden. Wenn diese Umschläge, oder Kompressen regelmäßig angelegt werden, kann sich die Brust beruhigen. Auch spielt die Lage des Stillens eine wichtige Rolle. Das Kinn des Kindes, sollte daher immer in Richtung der Verhärtung, also der Brustwarze arbeiten. Damit wird automatisch der Stau beim stillen mit den Lippen des Kindes, wegmassiert. Fakt ist, stillen ist wichtig, um die Verbindung zwischen Mutter und Kind möglichst schnell herstellen zu können. Wenn das Kind schnell daran gewöhnt wird, kann es zwar zu anfänglichen Schwierigkeiten kommen, aber mit den oben genannten Tipps, haben sich diese schnell in Luft aufgelöst. Babyflaschen reinigt man am besten mit einem Vaporisator.